PSV Stuttgart startet mit Heimniederlage in die neue Saison

Auftaktspiel gegen das Team der SGW Leimen/Mannheim

(BM) Am Ende war der Gegner besser: Die Mannschaft um PSV-Trainer Daniel Steiner musste sich den Favoriten der Spielgemeinschaft Leimen/Mannheim am vergangenen Samstag beim ersten Spiel der Saison 2017-18 in der 2. Wasserballliga Süd mit 14:17 geschlagen geben.

14 Tore gegen eine Top-Mannschaft wie Leimen/Mannheim sind gut, aber 17 zu bekommen, ist zu viel“, fiel das Gesamtfazit von PSV-Kapitän Robert Berghoff aus. Dabei hatten die PSV Wasserballer den Anfang ein wenig verschlafen: zu wenig Druck zeigte man in der Verteidigung, sodass Mannheim in den ersten Minuten mit 0:2 davon zog. Die Mannschaft um Kapitän Berghoff glich aus, doch die Mannheimer Wasserballer bauten durch schnelles Umschaltspiel in den folgenden Minuten ihre Führung auf drei Tore aus. Dabei sah PSV-Neuzugang Bojan Mrdja im Tor der Gastgeber bei dem einen oder andern Schuss nicht gut aus. Auch das zweite Viertel verlief ähnlich und Mannheim/Leimen ging mit einer 9:7-Führung in die Halbzeit.

Nach der Halbzeitpause schienen die PSV Wasserballer dann aber langsam ihren Rhythmus gefunden zu haben: in der Verteidigung ließ man durch gezieltes Pressing wenig zu und im Angriff traf PSV-Center Oliver Schmalzing zur ersten Führung (10:9) im Spiel. Doch einmal mehr erwies sich Leimen/Mannheims Torschütze Kai Widmann als Problem für die Gastgeber, sodass er mit seinen zwei folgenden Toren die PSV-Führung wieder wettmachte. Im daran anschließenden Überzahlspiel hatte der PSV erneut die Chance einen Ausgleich zu erlangen, doch Kapitän Berghoff konnte den Schuss nicht im Tor unterbringen. Mike Troll machte es durch seinen 11:12 Anschlusstreffer nochmal spannend. Kurz darauf ergriffen aber wieder die Gäste das Ruder und erzielten einen weiteren Überzahltreffer durch Timo Sona. Neuer Zwischenstand zum Ende des dritten Viertels: 11:13. Alles war noch offen.

Auch im darauffolgenden Spielviertel behielten die Mannheimer Wasserballer jedoch die Nase vorne und ließen mit einer zwischenzeitlichen fünf Tore Führung die Stuttgarter endgültig hinter sich. Alle weiteren Anschlusstreffer der Hausherren sorgten lediglich für Ergebniskosmetik (14:17).

Insgesamt war Trainer Steiner mit der Leistung seiner Mannschaft aber nicht unzufrieden: „Wir haben gezeigt, wenn wir konsequent in der Verteidigung und im Angriff unser Spiel durchziehen, dass wir eine Mannschaft wie Leimen/Mannheim schlagen können. In der Verteidigung hätten wir von Anfang an präsenter sein müssen.“ Nun gilt es diese Fehler im nächsten Heimspiel gegen Fulda am 25.11.17 abzustellen. Steiner rechnet mit einer ausgeglichenen Partie: „Fulda ist eine schwimmstarke und taktisch gut eingespielte Mannschaft. Wenn wir aber an den guten Ansätzen aus dem Leimen Spiel anknüpfen, dann ist auf jeden Fall was drin für uns.“

PSV Stuttgart – SGW Leimen/Mannheim 14:17 (3:5, 4:4, 3:2, 4:6)

PSV Stuttgart:

Bojan Mrdja (TW), Tim Lotter (1), Lukas Schneider (1), Matthias Thoma (1), Luka Dokovic (1), Jürgen Vernerey (2), Oliver Schmalzing (2), Robert Berghoff, Jan-Michel Groß, Mike Troll (4), Markus Hailfinger, Oliver Rodi (2), Matthis Groß. Trainer: Daniel Steiner.

SGW Leimen/Mannheim:

Lutz Frey (TW), Maximilian Friederich, Philipp Charisis (1), Kai Stubenvoll, Kai Widmann (6), Marc Hanen (3), Michael Pfisterer (1), Andreas Schneeberger, Patrick Schwabbaur (3), Silas Schulz, Dennis Thron, Timo Sona (3).

Befreiender Heimsieg mit letzter Kraft

In der Schlussminute zum 9:8 Sieg gegen die ESC Frankfurt

Nach einer endlos erscheinenden Auswärtsserie (der PSV hatte seit Ende Januar 7 Auswärtspartien bestritten) stand am vergangenen Samstag endlich wieder ein Spiel im heimischen Plieninger Bad an. Gegner war das Team aus Frankfurt. Eigentlich sollte dies bereits die zweite Begegnung der beiden Mannschaften sein, doch das Hinspiel in Frankfurt war aufgrund einer anderweitigen Badbelegung kurzfristig abgesagt worden.

Seit dem letzten Heimspiel der Stuttgarter hat sich in der Tabelle einiges getan, dennoch bleibt es auch weiterhin spannend. Der PSV steht nach Samstag mit 5 Siegen und 7 Niederlagen auf dem 6. Tabellenplatz, hat mit 10 Pluspunkten jedoch nur 2 Punkte Abstand zum VfB Friedberg, die mit 8 Punkten auf dem vorletzten Rang steht.  Sicher ist also noch nichts, bis zum Ende der Saison muss um weitere Punkte gekämpft werden.

„Kämpfen“ beschreibt den vergangenen Samstag sehr gut, „Befreiender Heimsieg mit letzter Kraft“ weiterlesen

Viertelfinale! PSV Stuttgart kommt in die nächste Runde im Süddeutschen Pokal

(j-m.g/m.p) Nach einem 10:22 beim SC Delfin Ingolstadt steht die erste Mannschaft des PSV Stuttgart im Viertelfinale des Süddeutschen Pokalwettbewerbs.

Die Akteure des PSV zeigten sich im Spiel gegen den bayrischen Oberligisten souverän und konnten bis auf ein unentschiedenes Viertelergebnis im zweiten Viertel alle Spielabschnitte deutlich für sich entscheiden. Der PSV startete gut ins Spiel, so konnte er durch eine Kombination guter Defensive und Offensive vier Tore erzielen, bevor der SC Delphin Ingolstadt seinen ersten Treffer landen konnten. Einen zweiten Treffer konnte Ingolstadt mit einem Rückhand-Tor aus kurzer Distanz erzielen.  Nach zwei weiteren erfolgreichen Angriffe  über den Center-Spieler Dejan Aleksic und  den Halb-Links spielenden Matthias Thoma (beide teilen sich für dieses Spiel die Rolle des Torschützenkönigs)  endete das erste Spielviertel mit 2:6.

Im zweiten Spielviertel ließ die Konzentration des PSV etwas nach, vorne gelang der Tor-Abschluss nicht und in den Rückwärtsbewegungen der Gegner wurden mehrere Konter gefangen und persönliche Fehler begangen. Davon ließen sich die Spieler der Stuttgarter jedoch nicht entmutigen, sie legten immer wieder nach und konnten am Ende des zweiten Viertels ein Viertelergebnis von 4:4 halten, jedoch war deutlich verpasst worden, die Führung weiter auszubauen. „Viertelfinale! PSV Stuttgart kommt in die nächste Runde im Süddeutschen Pokal“ weiterlesen

PSV 1: Letztes Februarwochenende geprägt von Enttäuschung und Hoffnung

(j-m.g) In der 2.Liga verliert der PSV mit 11:10 gegen die Jungs aus Darmstadt, aber schafft es einen Tag später ins Halbfinale des BW-Pokals einzuziehen.

In einem erneuten Doppelspielwochenende verlief der Samstag leider nicht wie geplant, der Liganeuling PSV Stuttgart musste die nächste knappe Niederlage hinnehmen. Der direkte Konkurrent und Tabellennachbar WV Darmstadt behielt in einem nervenaufreibenden Spiel den kühleren Kopf und konnte sich über 2 Pluspunkte freuen und somit auch in der Tabelle an den Stuttgartern vorbeiziehen.

Der PSV schaffte es nach anfänglichem Rückstand zwar immer wieder auszugleichen und im dritten Abschnitt „PSV 1: Letztes Februarwochenende geprägt von Enttäuschung und Hoffnung“ weiterlesen

Stuttgarter sorgen erneut für Spannung, gehen aber wieder leer aus

PSV unterliegt beim SC Fulda mit 17:14

(j-m.g/m.p) Am vergangenen Samstag gab es für den PSV Stuttgart ein Wiedersehen in Fulda. Beim letzten Aufeinandertreffen hatte man den Gastgeber, der in dieser Saison als Absteiger aus der ersten Liga zum ersten Mal mit dem PSV zusammentraf, im Pokal überraschend bezwungen und auch an der ersten Ligabegegnung versprach das Spiel interessant zu werden. Trotz drei fehlender Stammkräfte wollte man heute wieder wichtige Punkte einsacken und dem aktuell Tabellenvierten das Spiel so schwer wie möglich machen. Neu war bei den Vaihingern außerdem die Situation, dass Robert Berghoff als Betreuer das Team vom Beckenrand coachte: er war kurzfristig verletzt ausgefallen, und Trainer Daniel Steiner war aufgestellt, als Sicherheit für den Fall, dass der „angeschlagene“ Finger von Torwart Marcello Pisacreta nicht durchhalten sollte. Aber er bestand.

Zu Beginn hatten die Gäste, trotz hoher Motivation, erst einmal das Nachsehen. Zwei von insgesamt vier Treffern durch Alexander Hörl sorgten für einen frühen 2:0 Rückstand. Doch davon ließ man sich beim PSV Stuttgart nicht aus der Ruhe bringen. In den folgenden Angriffen erspielte man sich einige große Chancen, welche auch vier Mal den Weg ins gegnerische Tor fanden. Doch auch das Team aus Fulda verwertete seine Schüsse konsequent und war den Stuttgartern stets eine Armlänge voraus. Nach einem schwimmintensiven ersten Viertel stand es aber 4:4 – alles war offen.

Nicht zuletzt die starke Leistung der Centerspieler auf beiden Seiten sorgte heute für eine regelrechte Torflut. Auf Seiten der Fuldaer glänzte David Horvath mit insgesamt 6 Treffern und auf Seiten der Stuttgarter Oliver Schmalzing mit 5 Treffern. „Stuttgarter sorgen erneut für Spannung, gehen aber wieder leer aus“ weiterlesen